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Ein Kindersitz im Auto kann für Sie schnell zu einer Herausforderung werden. Denn es reicht nicht, ihn einfach schnell ins Auto zu setzen und Ihren Sprössling hineinzusetzen – schließlich schützt er Ihren Sprössling im Falle eines Unfalls. Damit Sie Ihr Kind jedoch sicher von A nach B befördern, gibt es ein paar Punkte zu berücksichtigen. Worauf Sie achten sollten, erfahren Sie deshalb in diesem Artikel.
Ob Ihr Kind im Kindersitz sitzen muss oder nicht, liegt nicht in Ihren Händen. In Deutschland regelt dies nämlich die Straßenverkehrsordnung. Sie schreibt vor, dass Kinder bis zwölf Jahren oder bis zu einer Größe von 1,50 Metern nur in einem vorgeschriebenen Sitz mitfahren dürfen.
Aber wie wähle ich denn eigentlich einen richtigen Sitz aus? Hier gibt es zwei wichtige Faktoren zu beachten: die Größe und das Gewicht Ihres Kindes. Schauen Sie also bei der Auswahl, ob der Sitz überhaupt für Ihren Sprössling passend ist. Ansonsten bietet er im Falle eines Unfalls nicht den vorgeschriebenen Schutz! Apropos Schutz. Kindersitze unterliegen bestimmten Normen, die ein Indiz dafür sind, ob der Kindersitz die vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die aktuellste ist die i-Size-Norm (UN ECE Reg. 129). Sitze nach dieser Norm erfüllen strenge Sicherheitsanforderungen – ein Seitenaufpralltest gehört dazu.
Gesetzlich dürfen Sie den Kindersitz auf dem Beifahrersitz oder auf der Rückbank platzieren. In der Praxis hat sich oftmals jedoch gezeigt, dass Kinder auf der Rückbank sicherer reisen. Dort sind sie beispielsweise vor Glassplittern der Frontscheibe besser geschützt und erleiden bei einem Unfall weniger Verletzungen als vorn.
Grundsätzlich dürfen Sie Ihr Kind jedoch auch auf den Beifahrersitz setzen. Dann ist allerdings wichtig: Deaktivieren Sie unbedingt den Airbag! Das ist beispielsweise bei rückwärtsgerichteten Kindersitzen verpflichtend. Der Airbag darf keine Gefahr darstellen oder muss ausgeschaltet sein. Babyschalen und aktive Airbags – das geht gar nicht. Auch bei vorwärtsgerichteten Kindersitzen sollte der Abstand zwischen dem Kind und dem Airbag so groß wie möglich sein. Wir dürfen nämlich nicht vergessen, mit welcher Wucht der Airbag ausgelöst wird – er schießt in 33 Millisekunden aus seiner Halterung.
Selbst der beste Kindersitz taugt nichts, wenn Sie Ihr Kind nicht richtig anschnallen. Achten Sie deshalb genau auf diesen Punkt. Aber wie schnalle ich mein Kind denn richtig an? Also, der Gurt sollte eng am Körper anliegen. Es dürfen also nicht mehr als zwei Finger zwischen Gurt und Körper passen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass er an keiner Stelle verdreht ist. Dicke Winterkleidung stört die Wirkung des Gurts. Ziehen Sie diese besser aus, bevor Sie Ihr Kind anschnallen.
Also noch einmal kurz zusammengefasst: Denken Sie an die passende Größe, prüfen Sie den Einbau im Auto und achten Sie auf die aktuellen Sicherheitssiegel. Egal, ob auf der Rückbank oder vorn – entscheidend ist, dass Ihr Kind richtig angeschnallt und geschützt ist. Die Sicherheit Ihres Kindes ist unbezahlbar, also nehmen Sie sich die Zeit und genießen Sie sorgenfreie Fahrten mit einem sicheren Gefühl.
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