Senioren Assistenten: ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen. Foto: Schwerdtel, BDSAD, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Soziale Gerechtigkeit im demografischen Wandel: Kommunale Pflege neu denken!
#Berlin, 20. Februar 2025
Am Welttag der sozialen Gerechtigkeit ruft die Bundesvereinigung der #Senioren #Assistenten #Deutschland (BDSAD) dazu auf, die gesellschaftliche Teilhabe und Unterstützung älterer Menschen stärker in den Fokus zu rücken. Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft gleiche Chancen und Möglichkeiten haben. Doch für viele Senioren ist es schwierig, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen – sei es aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen, finanzieller Hürden oder mangelnder Mobilität.
#Senioren #Assistenten leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen. Sie motivieren, begleiten und schaffen #Mobilität – oft jedoch erst dann, wenn ein Pflegegrad bereits festgestellt wurde. »In Anbetracht der demografischen Entwicklung müssen wir Pflege vermeiden oder zumindest hinauszögern«, so Carolin Favretto, Vorsitzende des Vorstands der BdSAD. »Daher fordern wir, dass Senioren Assistenten bereits präventiv eingebunden werden. Ihre Arbeit kann dazu beitragen, die Notwendigkeit einer Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern oder gar zu verhindern.«
#Prävention als Schlüssel zur Selbstbestimmung im Alter
Die Altenhilfe verfolgt laut Paragraph 71 SGB XII das Ziel, altersbedingte Herausforderungen zu überwinden und die Selbstbestimmung älterer Menschen zu stärken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es mehr als punktuelle Maßnahmen – es bedarf einer kommunalen, sozialraumorientierten Pflegeinfrastrukturplanung.
Der #Deutsche #Städtetag fordert in seinem Positionspapier »Zukunftsfeste Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in den Städten« vom Juli 2024 eine gezielte kommunale Planung der Pflegeinfrastruktur und eine interprofessionelle Zusammenarbeit aller Akteure in der häuslichen Versorgung.
Dazu gehören unter anderem …
Frühzeitige Unterstützung statt späten Eingreifens
»Es wäre wünschenswert, wenn ältere Menschen frühzeitig erfahren würden, dass es uns gibt. Doch Information allein reicht nicht. Wir müssen aktiv auf die Senioren zugehen – idealerweise in ihrem häuslichen Umfeld«, so Carolin Favretto weiter. Während junge Familien durch das Jugendamt Unterstützung und Beratung erhalten, fehlt eine vergleichbare Struktur für ältere Menschen.
Ein Beispiel aus Dorsten zeigt, wie niedrigschwellige Maßnahmen helfen können: Ein ehrenamtlicher Besuchsdienst der Kirchengemeinde besucht Senioren an ihrem Geburtstag und schafft so einen direkten Zugang zu möglichen Unterstützungsangeboten. Solche Initiativen sollten bundesweit gefördert und ausgebaut werden.
Aufruf an die #Politik
Die BDSAD fordert die politischen Entscheidungsträger auf, die kommunale #Pflegeinfrastrukturplanung zu stärken und finanzielle Mittel für präventive Maßnahmen bereitzustellen. Pflege darf nicht erst dann Thema werden, wenn eine akute Bedürftigkeit eintritt. Vielmehr muss Prävention als wesentlicher Bestandteil einer gerechten Sozialpolitik verstanden werden. Nur durch eine nachhaltige und koordinierte kommunale Pflegeplanung kann gewährleistet werden, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben und aktiv an unserer Gesellschaft teilhaben können. Mehr …
Bundesvereinigung der Senioren Assistenten Deutschland (BDSAD)
Die Bundesvereinigung der Senioren Assistenten Deutschland (BDSAD) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für #Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BDSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.
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