Referentin Silvia Wilde (vorne Mitte) mit den Koordinierenden der Frühen Hilfen Nicole Hördel (Stadt Rheda Wiedenbrück), Alessa Jaimes (Stadt Gütersloh), Janina Flötotto (Kreis Gütersloh, Regionalstelle West), Malgorzata Herman (Stadt Rheda Wiedenbrück), Christian Sonnenschein (Kreis Gütersloh, Regionalstelle Ost) und Eike Breustedt (Kreis Gütersloh, Regionalstelle Nord). Es fehlt Katharina Kerkhoff (Stadt Verl). Foto: Kreis Gütersloh, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Kreis Gütersloh: Hebammenfachtag – Medizinischer Kinderschutz im Fokus
#Gütersloh, 20. Februar 2025
Wenn Silvia Wilde von dem Alltag auf einer Intensivstation berichtet, wird es still im Sitzungssaal des Kreishauses. Die Fachkinderkrankenschwester kümmerte sich um #Säuglinge und #Kleinkinder, die aufgrund ihnen zugefügter Verletzungen im #Krankenhaus behandelt werden mussten. Ihren Erzählungen folgten rund 40 Zuhörer – unter ihnen Hebammen, aber auch Sozialpädagogen sowie Familienkinderkrankenschwestern, die im Kreis Gütersloh tätig sind. Sie sind der Einladung der Netzwerkkoordinatoren der #Frühen #Hilfen im Kreis Gütersloh gefolgt. Die 4 Jugendämter der Städte Gütersloh, #Verl und #Rheda #Wiedenbrück sowie des Kreises Gütersloh kooperieren im Bereich der Frühen Hilfen und boten den Hebammenfachtag in dieser Form nun zum 2. Mal an.
Im Fokus stand dieses Mal der medizinische Kinderschutz. Wie erkenne ich einen Flüssigkeitsmangel bei einem Säugling? Warum ist ein Zahnarztbesuch schon vor den ersten Zähnen wichtig? Und warum gehört das Kuscheltier nicht in die Wiege? Wilde zeigt an verschiedenen Beispielen, warum auch Prävention zum #Kinderschutz gehört und inwieweit die Hebammen ihren Blick in diesem Bereich schärfen können.
Neben der Prävention lag der Fokus der Veranstaltung aber auch auf Situationen, in denen Hebammen handeln müssen. Anhand eindrücklicher Beispiele zeigte die Referentin, woran Verletzungen erkennbar sind, die nicht natürlichen Ursprungs oder auf altersgerechte Tollpatschigkeit eines Kindes zurückzuführen sind. »Wenn #Kinder Laufen lernen, haben sie immer blaue Flecke an den Schienbeinen oder Knien, das ist normal. Stutzig sollten wir jedoch werden, wenn ein Kind zum Beispiel Windel trägt und am Po blaue Flecken hat. So eine #Windel polstert gut, da ist genaues Hinsehen gefragt«, erläutert die Expertin.
Die Vertreter der Jugendämter stellten in diesem Zusammenhang auch ihre Angebote zur Beratung im Bereich Kinderschutz vor.
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