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#Alter und #Insulin: Warum unsere Insulinempfindlichkeit mit den Jahren abnimmt
Hast du das Gefühl, dass dein Körper auf Essen anders reagiert als früher? Vielleicht nimmst du schneller zu, hast öfter #Heißhunger oder fühlst dich nach Mahlzeiten träge? Keine Einbildung – mit zunehmendem Alter verändert sich unser #Stoffwechsel tatsächlich.
Ein zentraler Faktor dabei ist die Insulinempfindlichkeit. Während unsere Zellen in jungen Jahren noch gut auf Insulin reagieren, nimmt diese Fähigkeit mit der Zeit ab. Doch warum passiert das – und vor allem: Was kannst du dagegen tun?
In diesem Artikel erfährst du, wie Alter und Insulin zusammenhängen, welche Faktoren die Insulinresistenz begünstigen und welche Strategien helfen, den Stoffwechsel bis ins hohe Alter gesund zu halten.
Insulinresistenz – ein schleichender Prozess
Insulin ist eines der wichtigsten Hormone in deinem Körper. Es sorgt dafür, dass Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt, wo sie als Energie genutzt wird.
Doch mit den Jahren reagieren die Zellen immer schlechter auf Insulin. Die Bauchspeicheldrüse muss daher immer mehr davon produzieren, um den Blutzucker zu senken – ein Zustand, der als #Insulinresistenz bekannt ist.
Langfristig kann Insulinresistenz nicht nur zu Gewichtszunahme und Energieeinbußen führen, sondern auch das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Herz Kreislauf Erkrankungen und hormonelle Störungen erhöhen.
Aber warum genau nimmt die Insulinempfindlichkeit mit dem Alter ab?
Warum sinkt die Insulinempfindlichkeit mit dem Alter?
1. Weniger Muskelmasse, mehr Fettgewebe
Muskelzellen sind die größten Verbraucher von Glukose. Mit dem Alter verlieren wir jedoch an Muskelmasse, insbesondere, wenn wir nicht aktiv gegensteuern. Gleichzeitig neigen viele dazu, mehr Fett einzulagern – besonders im Bauchbereich.
Das Problem: Fettgewebe, besonders viszerales Fett, setzt entzündungsfördernde Stoffe frei, die die Insulinwirkung hemmen. Weniger Muskelmasse bedeutet also weniger Zuckerverbrennung – und mehr Fett verstärkt die Insulinresistenz.
2. Hormonelle Veränderungen
Hormonelle Schwankungen – sei es durch die Menopause bei Frauen oder Testosteronabfall bei Männern – können die Insulinempfindlichkeit beeinträchtigen. Östrogen spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle bei der Glukoseverwertung. Nach der Menopause fällt der Östrogenspiegel ab, was oft mit einer stärkeren Insulinresistenz und Gewichtszunahme einhergeht.
3. Chronische Entzündungen und Zellalterung
Mit den Jahren nehmen Entzündungsprozesse im Körper zu. Diese sogenannten »low grade inflammations« stehen in direktem Zusammenhang mit Insulinresistenz. Zusätzlich sorgen zelluläre Alterungsprozesse (oxidativer Stress, DNA Schäden) dafür, dass Zellen langsamer und ineffizienter arbeiten – inklusive ihrer Reaktion auf Insulin.
4. Weniger #Bewegung, schlechtere #Durchblutung
Viele bewegen sich im Laufe des Lebens weniger – sei es durch lange Bürotage, familiäre Verpflichtungen oder schlichtweg Gewohnheit. Doch gerade Bewegung ist entscheidend, um die Insulinempfindlichkeit aufrechtzuerhalten.
Sport bringt das Blut in Schwung, sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung und aktiviert Muskeln, die Glukose direkt aus dem Blut ziehen. Fehlt diese Bewegung, reagieren die Zellen schlechter auf Insulin.
Was du tun kannst: Strategien für einen gesunden Stoffwechsel
1. #Krafttraining für mehr Muskelmasse
Du musst nicht zur Bodybuilderin werden, aber regelmäßiges Krafttraining (2 bis 3 mal pro Woche) kann wahre Wunder bewirken. Muskeln verbrennen #Zucker auch in Ruhe und helfen dir, deine Insulinsensitivität langfristig zu verbessern.
2. Mehr Bewegung im Alltag einbauen
Schon kleine Änderungen machen einen großen Unterschied.
3. Ernährung mit Fokus auf Protein, gesunde Fette und #Ballaststoffe
Eine #Ernährung, die deinen Blutzucker stabil hält, ist essentiell, um Insulinresistenz vorzubeugen.
4. Intervallfasten ausprobieren
Studien zeigen, dass Intervallfasten (zum Beispiel 16 zu 8 oder 14 zu 10) besonders im Alter die Insulinsensitivität verbessern kann. Essenspausen von 12 bis 16 Stunden geben der Bauchspeicheldrüse die Möglichkeit, sich zu regenerieren und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.
5. #Stress reduzieren und #Schlaf verbessern
#Cortisol – das Stresshormon – wirkt als Gegenspieler von Insulin. Dauerhafter Stress kann Insulinresistenz fördern. Deshalb …
Fazit: Du hast mehr Kontrolle, als du denkst!
Ja, mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel – aber das bedeutet nicht, dass du dich damit abfinden musst. Mit der richtigen Ernährung, Bewegung und Stressmanagement kannst du deine Insulinempfindlichkeit erhalten und dein Risiko für Stoffwechselerkrankungen drastisch senken. Dein Körper verändert sich – aber du kannst aktiv daran arbeiten, ihn in Bestform zu halten!
Über die Autorin
Nadine Sommer ist #Gesundheitscoach und #Ernährungscoach, spezialisiert auf Insulinresistenz und PCOS. Aus eigener Erfahrung entwickelte sie einen ganzheitlichen Ansatz für mehr #Lebensqualität und nachhaltigen #Erfolg. Mit fundiertem Wissen und persönlicher Erfahrung unterstützt sie Frauen dabei, durch Ernährung, Bewegung und mentale Selbstfürsorge ihre #Gesundheit eigenständig zu verbessern. Mehr …
Freundlich und professionell – Nadine Sommer in ihrem Element. Youtube …
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