Für die Suche nach Inhalten geben Sie »Content:« vor den Suchbegriffen ein, für die Suche nach Orten geben Sie »Orte:« oder »Ort:« vor den Suchbegriffen ein. Wenn Sie nichts eingeben, wird in beiden Bereichen gesucht.

 

 

Alter und Insulin: Warum unsere Insulinempfindlichkeit mit den Jahren abnimmtZoom Button

Foto: Nadine Sommer Coaching 2025, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Alter und Insulin: Warum unsere Insulinempfindlichkeit mit den Jahren abnimmt

#Alter und #Insulin: Warum unsere Insulinempfindlichkeit mit den Jahren abnimmt

Hast du das Gefühl, dass dein Körper auf Essen anders reagiert als früher? Vielleicht nimmst du schneller zu, hast öfter #Heißhunger oder fühlst dich nach Mahlzeiten träge? Keine Einbildung – mit zunehmendem Alter verändert sich unser #Stoffwechsel tatsächlich.

Ein zentraler Faktor dabei ist die Insulinempfindlichkeit. Während unsere Zellen in jungen Jahren noch gut auf Insulin reagieren, nimmt diese Fähigkeit mit der Zeit ab. Doch warum passiert das – und vor allem: Was kannst du dagegen tun?

In diesem Artikel erfährst du, wie Alter und Insulin zusammenhängen, welche Faktoren die Insulinresistenz begünstigen und welche Strategien helfen, den Stoffwechsel bis ins hohe Alter gesund zu halten.

Insulinresistenz – ein schleichender Prozess

Insulin ist eines der wichtigsten Hormone in deinem Körper. Es sorgt dafür, dass Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt, wo sie als Energie genutzt wird.

Doch mit den Jahren reagieren die Zellen immer schlechter auf Insulin. Die Bauchspeicheldrüse muss daher immer mehr davon produzieren, um den Blutzucker zu senken – ein Zustand, der als #Insulinresistenz bekannt ist.

Langfristig kann Insulinresistenz nicht nur zu Gewichtszunahme und Energieeinbußen führen, sondern auch das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Herz Kreislauf Erkrankungen und hormonelle Störungen erhöhen.

Aber warum genau nimmt die Insulinempfindlichkeit mit dem Alter ab?

Warum sinkt die Insulinempfindlichkeit mit dem Alter?

1. Weniger Muskelmasse, mehr Fettgewebe

Muskelzellen sind die größten Verbraucher von Glukose. Mit dem Alter verlieren wir jedoch an Muskelmasse, insbesondere, wenn wir nicht aktiv gegensteuern. Gleichzeitig neigen viele dazu, mehr Fett einzulagern – besonders im Bauchbereich.

Das Problem: Fettgewebe, besonders viszerales Fett, setzt entzündungsfördernde Stoffe frei, die die Insulinwirkung hemmen. Weniger Muskelmasse bedeutet also weniger Zuckerverbrennung – und mehr Fett verstärkt die Insulinresistenz.

2. Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Schwankungen – sei es durch die Menopause bei Frauen oder Testosteronabfall bei Männern – können die Insulinempfindlichkeit beeinträchtigen. Östrogen spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle bei der Glukoseverwertung. Nach der Menopause fällt der Östrogenspiegel ab, was oft mit einer stärkeren Insulinresistenz und Gewichtszunahme einhergeht.

3. Chronische Entzündungen und Zellalterung

Mit den Jahren nehmen Entzündungsprozesse im Körper zu. Diese sogenannten »low grade inflammations« stehen in direktem Zusammenhang mit Insulinresistenz. Zusätzlich sorgen zelluläre Alterungsprozesse (oxidativer Stress, DNA Schäden) dafür, dass Zellen langsamer und ineffizienter arbeiten – inklusive ihrer Reaktion auf Insulin.

4. Weniger #Bewegung, schlechtere #Durchblutung

Viele bewegen sich im Laufe des Lebens weniger – sei es durch lange Bürotage, familiäre Verpflichtungen oder schlichtweg Gewohnheit. Doch gerade Bewegung ist entscheidend, um die Insulinempfindlichkeit aufrechtzuerhalten.

Sport bringt das Blut in Schwung, sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung und aktiviert Muskeln, die Glukose direkt aus dem Blut ziehen. Fehlt diese Bewegung, reagieren die Zellen schlechter auf Insulin.

Was du tun kannst: Strategien für einen gesunden Stoffwechsel

1. #Krafttraining für mehr Muskelmasse

Du musst nicht zur Bodybuilderin werden, aber regelmäßiges Krafttraining (2 bis 3 mal pro Woche) kann wahre Wunder bewirken. Muskeln verbrennen #Zucker auch in Ruhe und helfen dir, deine Insulinsensitivität langfristig zu verbessern.

2. Mehr Bewegung im Alltag einbauen

Schon kleine Änderungen machen einen großen Unterschied.

  • Treppen statt Aufzug
  • 15 Minuten Spaziergang nach den Mahlzeiten (hilft direkt, den Blutzucker zu senken!)
  • Mehr Stehen, weniger Sitzen (höhenverstellbarer Schreibtisch?)

3. Ernährung mit Fokus auf Protein, gesunde Fette und #Ballaststoffe

Eine #Ernährung, die deinen Blutzucker stabil hält, ist essentiell, um Insulinresistenz vorzubeugen.

  • Proteine (Eiweiß): Erhöhen die Muskelmasse und sättigen lange (zum Beispiel #Lachs, #Eier, #Hähnchen, Hülsenfrüchte).
  • Komplexe Kohlenhydrate statt Zuckerbomben: Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte statt Weißbrot und Süßigkeiten.

4. Intervallfasten ausprobieren

Studien zeigen, dass Intervallfasten (zum Beispiel 16 zu 8 oder 14 zu 10) besonders im Alter die Insulinsensitivität verbessern kann. Essenspausen von 12 bis 16 Stunden geben der Bauchspeicheldrüse die Möglichkeit, sich zu regenerieren und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

5. #Stress reduzieren und #Schlaf verbessern

#Cortisol – das Stresshormon – wirkt als Gegenspieler von Insulin. Dauerhafter Stress kann Insulinresistenz fördern. Deshalb …

  • Tägliche Entspannung einplanen (Meditation, Spaziergänge, Atemübungen).
  • Mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht – schlechter Schlaf erhöht Insulinresistenz um bis zu 40 Prozent!
  • Koffein reduzieren, besonders am Nachmittag.

Fazit: Du hast mehr Kontrolle, als du denkst!

Ja, mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel – aber das bedeutet nicht, dass du dich damit abfinden musst. Mit der richtigen Ernährung, Bewegung und Stressmanagement kannst du deine Insulinempfindlichkeit erhalten und dein Risiko für Stoffwechselerkrankungen drastisch senken. Dein Körper verändert sich – aber du kannst aktiv daran arbeiten, ihn in Bestform zu halten! 

Über die Autorin

Nadine Sommer ist #Gesundheitscoach und #Ernährungscoach, spezialisiert auf Insulinresistenz und PCOS. Aus eigener Erfahrung entwickelte sie einen ganzheitlichen Ansatz für mehr #Lebensqualität und nachhaltigen #Erfolg. Mit fundiertem Wissen und persönlicher Erfahrung unterstützt sie Frauen dabei, durch Ernährung, Bewegung und mentale Selbstfürsorge ihre #Gesundheit eigenständig zu verbessern. Mehr …

Freundlich und professionell – Nadine Sommer in ihrem Element. Youtube

Content bei Gütsel Online …

 
Gütsel
Termine und Events

Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung

September 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930
November 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30
Dezember 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
Februar 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
September 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
November 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
Dezember 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Februar 2027
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28
November 2042
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30