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Gütersloh: Integration direkt bei der Ankunft erleichtern

Gütersloh: Integration direkt bei der Ankunft erleichtern

#Gütersloh, 17. Februar 2025

Ein fremdes Land mit anderen Sitten, ungewohntem Essen und einer anderen Sprache: Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist für sie plötzlich alles anders. Vom Gang in den Supermarkt bis hin zum Arztbesuch stellen eigentlich alltägliche Dinge plötzlich eine Herausforderung dar, die mit vielen Unsicherheiten verbunden ist – vor allem durch die Sprachbarriere. Um den Flüchtlingen die #Integration zu erleichtern, hat die Stadtverwaltung das Projekt »Erste Schritte – Sprachfördermaßnahmen für Flüchtlinge« ins Leben gerufen.

Von April bis Dezember 2024 konnten so rund 100 Flüchtlinge in der Notunterkunft am ehemaligen Flughafen Gütersloh an einem niederschwelligen Sprachkursangebot teilnehmen, dessen Fokus auf der praxisnahen Sprachförderung lag. Dafür konnten ein Sprachlehrer der #Volkshochschule Gütersloh (#VHS) sowie 2 »DaZ« Lehrer (Deutsch als Zweitsprache) gewinnen können, denn zum Zeitpunkt der Antragstellung hatten Flüchtlinge keinen Anspruch auf offizielle Sprachkurse und Integrationskurse. 

Ohne Sprachkenntnisse bleiben viele Türen verschlossen

Sprache ist einer der ersten und wichtigsten Basisbausteine für eine gelingende Integration. Ohne Sprachkenntnisse bleiben viele Türen verschlossen – sei es im Alltag oder auf dem #Arbeitsmarkt. Genau hier hat das Projekt effektiv und mit Erfolg angesetzt: Jamalikhabir Peyman aus dem Iran berichtet beispielsweise, dass er durch das Projekt nun Gespräche im Alltag führen könne und zurzeit für seine B 1 Prüfung (Sprachtest) lerne. Er und seine Frau arbeiten mittlerweile im #Pflegeheim am #Nordring. Außerdem möchte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Auch Eris Altun aus der #Türkei, ebenfalls in der Pflege tätig, hat am Sprachkurs in der Notunterkunft teilgenommen und lobt die praktische Ausrichtung: »Die Kontextübungen waren wirklich gut.« Denn genau darauf lag der Fokus der Sprachkurse: grundlegende Deutschkenntnisse zu vermitteln, um Alltagsituationen besser bewältigen zu können. Lernspiele, praxisnahe Übungen und alltagsnahe Rollenspiele machten den Unterricht abwechslungsreich und ansprechend. Neben dem Spracherwerb wurde auch der interkulturelle Austausch gefördert, indem die Lehrkräfte den Teilnehmenden Wissenswertes über das Leben in Deutschland, das demokratische System und die Werte näherbrachten. Darüber hinaus lernten die Flüchtlinge nationale und regionale Gepflogenheiten sowie kulturelle und historische Hintergründe und Besonderheiten kennen.

Ein Gefühl der Gemeinschaft

Durch die Kurse konnten die Teilnehmer nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft erleben. Zudem trugen die Sprachkurse wesentlich zur sozialen Integration und besseren Orientierung der Flüchtlinge nach ihrer Umverteilung in andere Kommunen bei. Für die #Sprachkurse wurden die Teilnehmer in 5 Gruppen nach ihrem jeweiligen Sprachniveau eingeteilt und erhielten wöchentlich 2 Stunden Unterricht. Ein besonderer Erfolg des Projekts: Etwa 20 Personen konnten nach Abschluss der Kurse mit einem Einstufungstest einen offiziellen Integrationskurs in Gütersloh oder Bielefeld beginnen.

Anders als zu Beginn des Projekts können Flüchtlinge mittlerweile durch veränderte rechtliche Grundlagen bereits in Notunterkünften einen Integrationskurs besuchen. Dadurch hat sich der Bedarf an lokalen #Sprachkursen reduziert. Dennoch besteht weiterhin Interesse an Kursen vor Ort, insbesondere für Menschen mit eingeschränkter #Mobilität oder besonderen familiären Verpflichtungen. Daher möchte die Stadt auch in Zukunft gemeinsam mit lokalen Partnern Wege finden, um Flüchtlinge bei ihrem Start in Deutschland bestmöglich zu unterstützen. Dabei wird geprüft, ob auch niederschwellige Sprachfördermaßnahmen angeboten werden können, um denjenigen, die keinen unmittelbaren Zugang zu Integrationskursen haben, eine erste Orientierungshilfe zu bieten.

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung ist Mahmoud Farrag, Teamleiter für die Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen, telefonisch erreichbar unter +495241823329 und per E Mail an mahmoud.farrag@guetersloh.de. Weitere Informationen erhalten Interessierte online.

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