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Edith Hultzsch: »Kairos«, Wiederentdeckung einer Künstlerin – Ausstellung in Klingenberg am Main,22. März bis 27. April 2025Zoom Button

Bild: Marc Peschke, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Edith Hultzsch: »Kairos«, Wiederentdeckung einer Künstlerin – Ausstellung in Klingenberg am Main,22. März bis 27. April 2025

Edith Hultzsch: »Kairos«, Wiederentdeckung einer Künstlerin – Ausstellung in #Klingenberg am #Main,22. März bis 27. April 2025

Klingenberg, 25. Januar 2025

Das Werk der 1908 in #Berlin geborenen und 2006 in #Erkrath #Hochdahl verstorbenen Künstlerin Edith Hultzsch war beinahe vergessen – nun wird es wiederentdeckt: Wir freuen uns auf die erste Einzelausstellung des Werks seit mehreren Jahren! Die Wiederentdeckung der Künstlerin wird in einer Einzelausstellung in Klingenberg am Main gefeiert! Vernissage ist am 22. März 2025 um 19 Uhr. Ihr Werk umfasst – neben frühen Tuschfederzeichnungen für die Buchillustration –#Tuschpinselzeichnungen in schwarzweiß, Gouachen auf #Papier sowie Ölbilder auf Leinwand. Und auch die neue Webseite ist vollendet …

Edith Hultzsch hat an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin Charlottenburg bei den bedeutenden Künstlern Emil #Orlik und Hans #Meid studiert – eine avancierte, von Bruno Paul gegründete, dem #Bauhaus ähnliche #Kunsthochschule.# Hultzsch gehörte lange dem Verein der Berliner Künstlerinnen an, dem ältesten heute noch existierende Zusammenschluss bildender Künstlerinnen in Deutschland, wo unter anderem Käthe #Kollwitz als Lehrerin wirkte und Paula #Modersohn #Becker Schülerin war. 

Nach dem #Krieg lebte Edith Hultzsch in Minden, wo sie Malunterricht gab, seit 1952 in Düsseldorf, wo sie ihr Atelier bis 1995 besaß und danach in Erkrath Hochdahl. Ihr Werk wurde zu Lebenszeiten in zahlreichen Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen gezeigt: in Galerien, Kunstvereinen, Museen und Instituten in Deutschland, #Frankreich, #Spanien, #Portugal, #Holland, #Belgien, #Österreich und #Argentinien. Posthum folgten Ausstellungen in Deutschland und Spanien.

Bekannt geworden sind vor allem ihre Werke zum Thema #Stierkampf, #Sport und #Tanz. Ihre Corrida Bilder aus Arles und Pamplona haben internationale Aufmerksamkeit erregt. Im Jahr 1981 gewann sie als erste nichtspanische Künstlerin den Plakatwettbewerb zur Fiesta San Fermin.

Es ist die Darstellung von Bewegung, die Edith Hultzsch fasziniert hat. »Faszination Bewegung« – so lautete auch der Titel mehrerer Ausstellungen im Deutschen Sport und Olympia Museum Köln, in der Deutschen Sporthochschule Köln und beim Deutschen Olympischen Sportbund Frankfurt.

Edith Hultzsch ging es darum, »das, was Bewegung ausmacht, auf das Wesentliche zu reduzieren«. Es ist der flüchtige Augenblick, den sie meisterlich und mit großer stilistischer Originalität einzufangen weiß. Sie ist eine Meisterin des Kairos – des günstigen Zeitpunkts – wie dieser als Gottheit in der griechischen Mythologie bekannt ist.

Und Edith Hultzsch hat den besten Moment genutzt: Sei es in zahlreichen Sportarten – wie #Bogenschießen, #Fußball, #Tennis, #Polo, #Basketball oder #Fechtsport – oder beim Tanz und vor allem beim Stierkampf gelingt es der Künstlerin, jede schnelle Aktion, jeden typischen Bewegungsablauf in ein charakteristisches Bild zu fassen. Ihre Tuschpinselzeichnungen entstanden ganz unmittelbar am Rande von Sportstätten, beim Tanz oder in der Stierkampfarena – ohne spätere Nacharbeit im Atelier.

Studienreisen führten die Künstlerin in den Vorderen Orient, nach Südfrankreich in die #Camargue, nach #Spanien und #Portugal – der Stiere, des Stierkampfs und der Pferde wegen. Neben der #Malerei entstanden zahlreiche Entwürfe für die #Architektur, wie #Glasfenster und #Betonglasfenster, Wandgestaltungen, Mosaiken, Plastiken und Brunnen (unter anderem für die Bundesregierung und das Land #Nordrhein #Westfalen), die verschiedene Preise bei Kunst am Bau Wettbewerben erhielten.

Ihre Werke befinden sich im Besitz der Bundesregierung und des Landes Nordrhein Westfalen, im Besitz mehrerer Städte sowie in Museumsbesitz und Privatbesitz des Inlands und Auslands.

Der Besitzer und Verwalter des Nachlasses, Dr. Günter Hultzsch aus Wiesbaden, Großneffe der Künstlerin, möchte das Werk der Künstlerin bewahren und in Erinnerung rufen. Wir sind vor allem an neuen Ausstellungsmöglichkeiten und Kooperationen, eventuell auch am Verkauf einzelner Werke interessiert. Wir freuen uns über den Kontakt zu Sammlern, Kuratoren, Museen und Galerien.

22. März bis 27. April 2025, Vernissage am 22. März 2025 um 19 Uhr, Kunstraum Churfranken, Löw Haus, Hauptstraße 29, 63911 Klingenberg

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