Für die Suche nach Inhalten geben Sie »Content:« vor den Suchbegriffen ein, für die Suche nach Orten geben Sie »Orte:« oder »Ort:« vor den Suchbegriffen ein. Wenn Sie nichts eingeben, wird in beiden Bereichen gesucht.

 

 

DGB Chefin: »Sozialversicherungsfreie Minijobs endlich abschaffen«Zoom Button

Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

DGB Chefin: »Sozialversicherungsfreie Minijobs endlich abschaffen«

DGB Chefin: »Sozialversicherungsfreie Minijobs endlich abschaffen«

  • Yasmin Fahimi sieht »volkswirtschaftlichen Schaden« – harsche #Kritik an Arbeitgebern: »Es mangelt an Selbstkritik«

#Osnabrück, 18. Januar 2025

In der Debatte um ausufernde #Sozialversicherungsabgaben warnt der #Deutsche #Gewerkschaftsbund (#DGB) vor Einschnitten für die Arbeitnehmer. »Es ist unredlich, wenn die Beschäftigten jetzt die Suppe auslöffeln sollen, die andere angerührt haben. Sie sind nicht Ursache der wirtschaftlichen Schwäche«, sagte die DGB Vorsitzende Yasmin Fahimi im #Interview mit der »Neuen Osnabrücker #Zeitung« (#NOZ). Eine Deckelung von Sozialabgaben ziele auf eine reine Entlastung der Arbeitgeber. »Denn die Beschäftigten wären gezwungen, die Einschnitte durch zusätzliche private Vorsorge oder Eigenleistungen zu kompensieren. Das aber können sich immer weniger Menschen leisten«, betonte die DGB Chefin. Die Arbeitgeberseite hatte bei den Sozialversicherungsbeiträgen zuletzt wiederholt eine Rückkehr zur 40 Prozent Grenze angemahnt.

Wolle man die Sozialversicherungssysteme und damit die Beiträge entlasten, »sollten die Sozialkassen endlich angemessene Steuerzuschüsse für die versicherungsfremden Leistungen erhalten«, sagte Fahimi der NOZ. Zudem gelte es, »mehr Menschen in vollzeitnahe Beschäftigung zu bringen, etwa indem sozialversicherungsfreie Minijobs endlich abgeschafft werden«. Menschen in Minijobs könnten schließlich keine keine Rentenansprüche aufbauen. Außerdem würden viele Frauen durch Minijobs in sehr geringer Erwerbstätigkeit gehalten, anstatt wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erreichen. »Im Übrigen wird dann auch keine entsprechende Einkommensteuer gezahlt, und die Kaufkraft ist geringer«, betonte Fahimi. So destabilisiere das hohe Maß an sozialversicherungsbefreiter Beschäftigung die Sozialversicherungssysteme und es entstehe auch ein volkswirtschaftlicher Schaden.

Mit den Arbeitgebern geht die DGB Chefin hart ins Gericht. »Ich nehme wahr, dass sich im Arbeitgeberlager einige am liebsten aus der Sozialpartnerschaft verabschieden würden. Das provoziert zunehmend Konfliktsituationen, die unserem Land mit Sicherheit nicht guttun«, sagte Fahimi. In der Folge entstünden Unruhe und Planungsunsicherheit. Es gebe aber »überhaupt keinen Grund, den #Beschäftigten soziale Rechte abzusprechen, noch ihnen vorzuwerfen, #faul, #krank und #teuer zu sein«.

Weiter sagte Fahim der NOZ: »Die, die nie ihren Frieden mit dem #Sozialstaat gemacht haben, scheinen gerade Morgenluft zu wittern. Da soll im Windschatten der wirtschaftlichen Herausforderungen vieles an sozialem Fortschritt revidiert werden, was aus ihrer einseitigen Sicht nur als Kostenfaktor gilt«. Dabei sei der soziale Ausgleich und die gesellschaftliche Stabilität immer ein Standortvorteil Deutschlands gewesen. »Das gerät nun zunehmend in Gefahr«, warnte Fahimi.

»Die Fähigkeit zur Selbstkritik ist bei vielen Arbeitgebern wenig ausgeprägt. Und sie stellen gerne viele hohe Ansprüche an andere, nicht aber an sich selbst. Sonst wären Managementfehler, die viele Unternehmen in die Krise geführt haben, ein größeres Thema«, sagte Fahimi. Als Beispiel nannte sie #Volkswagen.

Gleichzeitig forderte die DGB Vorsitzende Unternehmer auf, in den verbleibenden Wochen bis zu Bundestagswahl noch deutlicher Position gegen die »AFD« zu beziehen. Der von der Partei propagierte Austritt aus der EU und eine Rückkehr zur D Mark, so die DGB Chefin, »wären der Ruin Deutschlands. Deshalb appelliere ich auch an die #Arbeitgeber, sich noch klarer als bisher gegen die ›AFD‹ zu positionieren«.

Content bei Gütsel Online …

Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, mehr …
Breiter Gang 10–16
49074 Osnabrück
Telefon +49541310320
E-Mail leserservice@noz.de
www.noz.de

Externer Inhalt, Location Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG

Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit Ihrer IP Adresse an Google gesendet, Cookies gesetzt und personenbezogene Daten zu Google übertragen und dort verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung.
 
Gütsel
Termine und Events

Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung

September 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930
November 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30
Dezember 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
Februar 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
September 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
November 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
Dezember 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Februar 2027
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28
November 2042
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30