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Gütersloh – Veranstaltungen auf dem Dreiecksplatz
#Gütersloh, 16. Januar 2025
Zwar hatte der #Kulturverein am #Dreiecksplatz der von der Stadtverwaltung angekündigten Reduzierung der Genehmigungen für Veranstaltungen zugestimmt, sieht sich aber nun aufgrund »zahlreicher Informationen« dazu veranlasst, dem nicht mehr zuzustimmen.
Die Stadtverwaltung hatte damit argumentiert, dass man rechtlichen Auseinandersetzungen aus dem Wege gehen wolle. Grundlage sei die »Freizeitlärmrichtlinie« der Bund Länder Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI). Freilich ist diese »Freizeitlärmrichtlinie« kein #Gesetz, noch nicht einmal eine #Verordnung. Verbindliche Rechtsgrundlagen wären vielmehr das #Bundesimmissionsschutzgesetz und das #Landesimmissionsschutzgesetz #NRW sowie die #Stadtverordnung.
Die neue Einschätzung seitens des Vereins beruht indes offenbar auf einem Missverständnis im Zusammenhang mit der »Freizeitlärmrichtlinie«. Es wird darauf abgestellt, dass die wöchentliche Freitagsveranstaltung möglicherweise kein »Seltenes Ereignis« im Rahmen der »Freizeitlärmrichtlinie« sei. Allerdings wäre sie dann im Rahmen der »Freizeitlärmrichtlinie« gar nicht genehmigungsfähig. Und nicht etwa gar nicht von der Richtlinie erfasst.
Offenbar sieht sich die Stadtverwaltung mit Beschwerdeführern aus der Anwohnerschaft des Dreiecksplatzes konfrontiert. Eine Lösung des Konflikts, wenn man ihn auf solch vagen Grundlagen ausficht, könnte allerdings eher ein Interessensausgleich sein. Vor allem eine Reduzierung der #Lautstärke der Musikdarbietungen.
Der Dreiecksplatz ist ein Öffentlicher Platz auf den niemand einen Exklusivanspruch hat. Und wie immer weiß man nicht, was wirklich dahintersteckt und was in den Köpfen der Beteiligten vorgeht. Unter Umständen konsterniert auch die vermeintliche Selbstverständlichkeit des ganzen sowohl Anwohner als auch Stadtverwaltung; zumal nach der Einschätzung aus Künstlerkreisen schon längst nicht mehr #kulturelle Ambitionen, nachbarschaftliches Engagement, ein fröhliches »Zusammen« und künstlerischer Austausch im Vordergrund stehen. Auch die Gütersloher »#Weberei« geriert sich mittlerweile wie eine hermetische Behörde, was unter anderem dazu geführt hat, dass Veranstaltungen wie beispielsweise »Cable Street Beat«, »Crossnight« oder der »Electronic Circus« abgewandert sind. Zudem wird eigentlicher Erfolg gerade in #Kunst und #Kultur nicht durch #Quantität definiert, sondern durch #Qualität.
Kommentare
Susann: Ich hoffe, dass das wie immer stattfindet. Wäre schade. Was ist nur los in Gütersloh?, 17. Januar 2025, 13.13 Uhr
Anonym: ich finds gut wenn das nicht so oft ist. Ist wirklich immer sehr laut., 17. Januar 2025, 9.59 Uhr
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