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Krankenkassen verhandeln an der Realität vorbei – VDKBF NRW empört über Ausschluss aus Verhandlungen
#Lüdenscheid, 2. April 2025
Mit großem Unverständnis reagiert der Verband der #Krankenfahrdienste und #Behindertenfahrdienste in #NRW (VDKBF) auf die heutigen Verhandlungen der gesetzlichen #Krankenkassen mit Vertretern der #Taxibranche und #Mietwagenbranche über neue Rahmenverträge für Krankenfahrten – einschließlich #Rollstuhlfahrten, #Tragestuhlfahrten und #Liegendtransporten.
Der VDKBF – als einziger Fachverband in NRW, der die speziellen Interessen der Krankenfahrdienste und Behindertenfahrdienste vertritt – wurde zu diesen Gesprächen nicht eingeladen.
»Dass ausgerechnet mit Verbänden verhandelt wird, die die komplexen Anforderungen dieser Leistungen gar nicht abdecken, ist nicht nur fachlich unhaltbar – es ist ein #Affront gegenüber allen qualifizierten Leistungserbringern in der Branche«, erklärt Stefan van Asch, Vorstand des #VDKBF.
Fahrten von #Rollstuhlfahrern, #Tragestuhlpatienten oder #Liegendpatienten erfordern Spezialfahrzeuge, qualifiziertes Personal und medizinisches Verständnis. Diese Leistungen werden nicht von klassischen Taxi oder Mietwagenunternehmen erbracht, sondern von hochspezialisierten Dienstleistern, die sich ausschließlich auf diese sensible Versorgungsform konzentrieren.
»Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke und Pflegebedürftige brauchen sichere, professionelle Transportlösungen – keine improvisierte #Mobilität. Wer das nicht versteht, handelt fahrlässig gegenüber den Versicherten«, so van Asch weiter.
Seit Monaten drängt der VDKBF auf Gespräche mit den Krankenkassen, um faire und zukunftsfähige Rahmenbedingungen auszuhandeln. Die heutige Ausschlussstrategie wird deshalb als gezielte Missachtung der Fachkompetenz und als Versorgungsrisiko gewertet.
Der Verband hat die zuständigen Aufsichtsbehörden über das Vorgehen der Kassen informiert. Ziel ist es, Transparenz herzustellen und einer strukturellen Benachteiligung qualifizierter Anbieter entgegenzuwirken.
»Wenn Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Patientenschutz ernst genommen werden, müssen die Gespräche dort geführt werden, wo das Fachwissen liegt – bei uns«, fordert van Asch.
Der VDKBF fordert die sofortige Beteiligung an allen Verhandlungen, die die nicht rettungsdienstliche Krankenbeförderung betreffen, und warnt davor, Entscheidungen zu treffen, die weder rechtlich noch fachlich tragfähig sind.
Verband der Kranken und Behindertenfahrdienste in NRW
»Wir sind ein Zusammenschluss der Krankenfahrdienste und Behindertenfahrdienste in NRW die es sich zur Aufgabe gemacht haben gemeinsame Preisverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen zu erreichen. Gemeinsam Verhandeln – gleicher Preis da gleiche Arbeit. Gemeinsam sind wir stark und schließt euch uns an«, mehr …
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