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Diabetes Neuerkrankung nach Covid 19 und anderen Infektionen: Für begrenzte Zeit gibt es eine Chance insulinbildende Zellen zu retten
Kiel, März 2025
Etwa 3 Monate nach einer Covid 19 Welle folgt eine Diabetes Welle. Davon sind etwa 15 von 1000 Erkrankten betroffen. Der Grund für die Verzögerung ist, dass sich eine Diabetes Erkrankung erst bemerkbar macht, wenn etwa 80 Prozent der insulinbildenden Beta Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind.
Zerstört werden die Zellen typischerweise durch eine Ausbreitung des Epstein Barr Virus in der Bauchspeicheldrüse.
wiki.vetphysiol.hu: Virale Auslöser von Diabetes mellitus …
Dieses Virus hat 90 Prozent der Bevölkerung nach einer Erstinfektion latent in sich. Es wird aber vom Immunsystem in Schach gehalten, solange ein genügend hoher Vitamin D Spiegel vorliegt.
Thieme Connect: Vitamin D und Infektanfälligkeit …
»Bei einer Reihe weiterer Infektionserkrankungen liegen Hinweisevor, dass die Vitamin D Versorgung das Erkrankungsrisiko beeinflusst. So ist ein Vitamin D Defizit mit einem erhöhten Sepsisrisiko assoziiert [50]. Des Weiteren konnte durch tägliche oderwöchentliche Vitamin D Gabe eine latente Reaktivierung des Epstein Barr Virus verhindert werden, und zwar umso besser jehöher der 25(OH)D Spiegel unter Vitamin D Gabe lag [51]. «
Da das Immunsystem während einer Infektion massive Mengen von Vitamin D verbraucht um damit die Genschalter für die Immunabwehr zu setzen, sinkt der Vitamin D Spiegel im Blut schnell ab.
In Winter kann es dadurch schon nach 4 Tagen zu einem schweren Mangel kommen, weil der Vitamin D Spiegel, der als 25(OH)D Wert gemessen und angegeben wird,durch den erhöhten Verbrauch um bis zu 2,5 Nanogramm pro Milliliter pro Tag abfallen kann.
Universität Bratislava: Serum 25 Hydroxyvitamin D Konzentration Signifikanter Rückgang bei Patienten mit COVID 19 Pneumonie während der ersten 48 Stunden nach Krankenhausaufnahme
Siehe Bild 3 in dieser Studie https://www.mdpi.com/2072 6643/14/12/2362 das auch das Titelbild dieser Publikation ist.
Anhand des täglichen Vitamin D Verbrauches und dem durchschnittlichen 25(OH)D Wert der Bevölkerung im Winter von 22 Nanogramm pro Milliliter kann man berechnen, ab wann es typischerweise zu einem schweren Mangel kommt, der auftritt, wenn der 25(OH)D Wert unter 12 Nanogramm pro Milliliter fällt.
Es stehen 22 Nanogramm pro Milliliter 12 Nanogramm pro Milliliter gleich 10 Milligramm pro Milliliter als Verbrauchsmaterial zur Verfügung. Pro Tag sinkt der 25(OH)D Wert um 2,5 Nanogramm pro Milliliter (10 Nanogramm pro Milliliter)/(2,5 Nanogramm pro Milliliter pro Tag) gleich 4 Tage.
Es kann also sehr schnell gehen, bis während einer Infektion ein schwerer Mangel auftreten kann, und sich dadurch das Epstein Barr Virus reaktiviert.
Breitet sich das Virus in der Bauchspeicheldrüse aus, dauert es einige Zeit, bis dadurch der Blutzuckerspiegel ansteigt, weil die Bauchspeicheldrüse typischerweise deutlich mehr insulinbildende Beta Zellen enthält, als benötigt werden. Erst wenn, wie oben schon erwähnt, etwa 80 Prozent der Beta Zellen zerstört sind, reicht die Menge der verbliebenden Zellen nicht mehr aus um den Blutzucker zu regeln, dann bemerkt man dies.
Vor #COVID 19 konnte man den Zusammenhang zwischen Infektionen und der Neumanifestation von Diabetes nur erahnen. Da den COVID 19 Wellen jeweils mit einer Verzögerung von 3 Monaten Diabetes Wellen folgten, ist dieser Zusammenhang inzwischen bestätigt.
Ärzteblatt.de: »COVID 19: Inzidenz des Typ 1 Diabetes steigt 3 Monate nach […]« …
Wenn aber die weitere Zerstörung der Beta Zellen schnell gestoppt wird, und die verblieben Zellen gestärkt werden, können sich die Verhältnisse wieder bessern. Das wichtigste Mittel dazu ist ein guter Vitamin D Spiegel, da dieser es dem Immunsystem ermöglicht, eine größere Zahl von Antikörpern zu produzieren,durch die die Autoantiköperzahl und Virenzahl reduziert wird. Zusätzlich wird durch eine Vitamin D Supplementation auch die Insulinresistenz reduziert.
Dazu eine Studie aus Kanada: Auswirkungen einer 6 monatigen Vitamin D Supplementierung auf die Insulinsensitivität und sekretion: eine randomisierte, placebokontrollierte Studie »[…] eine Supplementierung mit einer Dosierung von 5.000 I. E. einmal täglich über 6 Monate erhöhte die periphere Insulinsensitivität signifikant. Eine Subgruppenanalyse ergab, dass dieser Effekt bei Studienteilnehmern mit neu aufgetretenem Diabetes oder bei Studienbeginn neu diagnostiziertem Diabetes von größerer Bedeutung zu sein schien. Darüber hinaus gab es, obwohl es keine Unterschiede zwischen den Gruppen bei den Indizes der Insulinsekretion gab, eine signifikante positive Wirkung von Vitamin D auf den Dispositionsindex, was darauf hindeutet, dass Vitamin D die Beta Zellfunktion verbessern kann«.
Bei einer neu diagnostizierten Diabetes hat eine Vitamin D Supplementation also eine bessere Wirkung, als bei einer schon länger bestehenden Erkrankung. Aber auch bei einer bestehenden Erkrankung ist eine Vitamin D Supplementation hilfreich und notwendig, da jede Erkrankung, ob dauerhaft oder nur kurzzeitig, für Ansteigen des Vitamin D Bedarfes sorgt, so das zu einem Mangel kommen kann.
Wenn man sich dessen nicht bewusst ist, und diesen Mangel nicht schnell ausgleicht, kann eine Erholung von einer Erkrankung vor allem im Winter lange dauern, und es können bei einem dauerhaften Mangel weitere Spätfolgen auftreten. Hier die typischen Spätfolgen einer Diabetes Erkrankung,die mit der Zeit durch erhöhte Blutzuckerwerte auftreten können.
zuckerkrank.de: Folgeerkrankung bei Diabetes – oft zu spät erkannt … »[…] das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für Patienten mit Diabetes zwei bis dreimal höher als bei Nicht Diabetikern. Auch Amputationen, Sehstörungen, Nierenschädigungen und Sexualstörungen sind häufig Spätfolgen eines Diabetes«.
Eine Vitamin D Supplementation hilft dabei nicht nur bei der Regulierung der Blutzuckerwerte.
Informationsdienst Wissenschaft: Vitamin D: Für Diabetiker wichtiger als gedacht … »[…] daher leiden viele Menschen unter einem Vitamin D Mangel, ohne es überhaupt zu bemerken…Besonders gravierend kann dies für Menschen mit einem Diabetes mellitus sein, wie Professor Dr. Klaus Badenhoop von der Medizinischen Klinik 1 der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt betont. »Bei einem Diabetes mellitus läuft der Abbau der Knochenmasse, der jeden Menschen ab dem frühen Erwachsenenalter betrifft, deutlich schneller ab«, sagt der erfahrene Internist. Ein ausreichender Vitamin D Spiegel könne dem entgegenwirken und so die Gefahr von Osteoporose und Knochenbrüchen senken. Vitamin D kann außerdem die Produktion und Sekretion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse verbessern und die Wirkung des Hormons an den Muskeln erhöhen. So trägt das Vitamin unmittelbar zur Regulation des Blutzuckerspiegels bei.
Die Erkenntnis, dass Vitamin D ein physiologisches Multitalent ist, hat auch dazu geführt, dass die Empfehlungen für eine ausreichende Versorgung neu überdacht wurden. Lange Zeit galt erst ein Serumspiegel von unter 10 Nanogramm pro Milliliter als Vitamin D Mangel und Werte über 20 Nanogramm pro Milliliter als ausreichend. Heute nimmt man an, dass optimale Werte zwischen 30 und 50 Nanogramm pro Milliliter liegen. Diesen Serumspiegel zu erreichen, ist zumindest in den Wintermonaten schwierig – hierfür müsste man große Mengen fetthaltigen Fisch, Rinderleber, Eigelb oder Pilze zu sich nehmen. Menschen, die ein Risiko für einen Vitamin D Mangel tragen (chronisch Kranke, Ältere, ohne ausreichend Sonnenexposition, mit Malabsorption oder einer Osteoporosegefährdung und anderen), sollten daher mit ihrem #Arzt über die Einnahme eines Vitamin D Präparates sprechen.«
Vor allem bei einer neu diagnostizierten Diabetes Erkrankung ist es wichtig, den Vitamin D Spiegel schnell zu erhöhen, damit der Prozess der Zerstörung der insulinbildenden Beta Zellenschnell gestoppt wird.Je schneller er erhöht wird, umso weniger Beta Zellen werden zerstört.
Bei einer vermeintlich hohen Dosierung von 5.000 I. E. täglich dauert dabei fast 2 Monate, bis sich ein genügend hoher Vitamin D Wert von 40 vus 50 Nanogramm pro Milliliter im Blut (25 OH) einstellt, wie man in dieser Publikation auf Seite 15 sehen kann: Vitamin D Mangel ein unterschätztes Problem. Die Grafik zeigt, das es viel zu lange dauert, bis bei einer täglichen Einnahme von 5.000 I. E. ein 25 OH Wert von 50 Nanogramm pro Milliliter im Blut erreicht wird, der bei Autoimmunerkrankungen als notwendig betrachtet wird.
Der Grund dafür ist, dass bei einem Mangel eine Gesamtsumme von etwa 400.000 I. E. Vitamin D ergänzt werden muss, um die 50 Nanogramm pro Milliliter zu erreichen (Startwert 10 Nanogramm pro Milliliter). Mit einem Vitamin D Rechner kann man sich das leicht ausrechen lassen.
Wie viele andere Vitamin D Rechner auch, kann auch dieser eine Initiale tägliche Dosierung berechnen, wenn man in kurzer Zeit, zum Beispiel in 10 Tagen den angestrebten Wert erreichen möchte. Dabei kann dann auch eine tägliche Dosierung von 40.000 I. E. herauskommen.
Erschrecken Sie nicht, wenn dann für die ersten Tage Dosierungen von mehren 10.000 I. E. berechnet werden. Das ist korrekt, wenn zum Beispiel als Gesamtsumme 400.000 I. E. ergänzt werden müssen. Würden 400.000 I. E. fehlen, dauert es bei einer täglichen Einnahme von 1000 I. E. 400 Tage dauern, bis ein Mangel ausgeglichen ist. Ein schneller Ausgleich eines Mangels ist damit also nicht möglich.
Da viele etwas von Überdosierung von Vitamin D gehört haben, aber die Zusammenhänge dazu nicht kennen, möchte ich auf eine Veröffentlichung eines Bamberger Arztes hinweisen, der seit mehr als 10 Jahren CFS Patienten mit hohen Vitamin D Dosen und anderen Vitalstoffen behandelt.
Dieser hat eine Anleitung veröffentlicht, in der es darum geht den Vitamin D Spiegel schnell zu erhöhen um möglichst nicht schwer an COVID 19 zu erkranken. Ein Kapitel hat er dabei auch der Überdosierung gewidmet.
Dr. Kersten: COVID 19 Das können Sie tun! »[…] noch ein Hinweis: Personen, die diese Dosierung einnehmen, sollten den Calcium Spiegel im Blut nach 4 und nach 12 Wochen kontrollieren lassen! Der Calcium Spiegel bleibt in der Regel normal oder sinkt sogar ab! Hypercalcämien kommen extrem selten vor! Eine Kontrolle des Vitamin D Spiegels wird um das 2 bis 3 fache erhöhte Werte ergeben. Solange das Calcium im Normbereich bleibt, sind Werte bis 400 Nanomol pro Liter nicht als gefährlich einzustufen. Man sollte also vor der Überschreitung der Normwerte, die ganz bewusst so gewollt ist, keine Angst haben!«
Zu einer Vitamin D Supplementation sollte wie oben angegeben (Dr. Kersten) auch Magnesium supplementiert werden. Wenn danach dauerhaft Vitamin D genommen wird, ist es empfehlenswert ein Kombipräparat Vitamin D 3 und Vitamin K 2 zu nehmen. Ein guter Kompromiss ist eine Tablette mit 5.000 I. E. Vitamin D und 100 Mikrogramm oder 200 Mikrogramm Vitamin K 2, wie sie von vielen Herstellen angeboten wird. Wer die von der EFSA empfohlene tägliche Dosis von 4.000 I. E. nicht überschreiten möchte, kann gelegentlich einen Tag mit der Einnahme aussetzen. Wer erst mal einen Mangel schnell ausgleichen will, kann mehrere pro Tag nehmen.
Auch kann es sehr hilfreich sein, noch zusätzlich Vitalstoffe wie #Curcuma, #Querzetin und #Resveratrol zu supplementieren, die nachweislich die Vitamin D Rezeptoren (VDR) der von Viren befallen Zellen wieder aktivieren können.
Über die Rezeptoren gelang normalerweise Calcidiol, die aktive Form von Vitamin D in den Zellkern.
Eine Zelle, die erkennt das sie von Viren befallen ist, nutzt das Calcidiol dann, um Genschalter für einen natürlichen Zelltod (Apoptose) zu setzten, durch den dann auch das Virus zerstört wird. Um das zu verhindern blockieren viele Viren, wie auch das Epstein Barr Virus, die VDRs der befallen Zellen. Dadurch steht in der Zelle nicht genug Calcitriol zum Auslösen einer Apoptose zur Verfügung, und die Zelle mit dem Virus bleibt erhalten. Alles was dafür sorgt, das mehr Vitamin D in die Zellen gelangt ist dabei hilfreich.
Da der Calcitriol Spiegel im Blut vom Körper streng geregelt wird, hilft ein Erhöhen des 25(OH)D Wertes nicht beliebig. Man kann aber den Calcitriol Spiegel im Blut durch Kälteeinwirkung auf die Haut kurzfristig verdoppeln wodurch die Chance steigt, dass in dieser Zeit mehr Calcitriol in die Zellen gelang.
Muss ich wegen möglicher Blockade des Vitamin D Rezeptors auch das aktive Vitamin D messen?
»[…] ein aktives Vitamin D, das jetzt im Moment 40 Pikogramm pro Milliliter beträgt kann nach einigen Minuten #Sport mit kaltem Duschen schon 80 Pikogramm pro Milliliter hoch sein«, https://www.vitamindservice.de/Rezeptor Blockade …
Das erklärt auch Berichte darüber, das Kneip Bäder, Baden in der Regentonne und der Besuch von Kältekammern bei Long Covid und CFS hilfreich ist. Auch bei diesen Erkrankungen hat sich typischerweise das Epstein Barr Virus reaktiviert.
Neue Studie: Kältetherapie zur Behandlung von CFS/ME und Long Covid
»Halten wir kurz fest: Eine Serie von gerade einmal zehn kurzen Besuchen in einer Kältekammer führte zu signifikanten Verbesserungen der subjektiv empfundenen Erschöpfung und Müdigkeit von CFS Patienten sowie zu einer moderaten bis starken Steigerung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit.«
Somit spricht viel dafür, das mit den hier genannten Maßnahmen auch die Virenlast in der Bauspeicheldrüse schnell reduzieren lässt, und dadurch mehr Beta Zellen erhalten bleiben.
Mehr Information zu Covid 19 und Long COVID Behandlungsanleitungen finden sie unter www.kiwiw.de.
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